Was uns gesund hält

Die Bausteine für ein salutogenes Leben

Buch: Was uns gesund hält
Korrektur Hand

Korrektur der Abbildung auf Seite 91

Für viele von uns ist der Job oder die Karriere wichtiger als die eigene Gesundheit. Ein Innehalten, ein Umdenken setzt meist ein, wenn der Körper beginnt „auszufallen“. Erst jetzt wird Gesundheit wichtig.

Doch wie können wir unseren Fokus von krankmachenden auf gesundheitsfördernde Aspekte verändern? Wie können wir gesünder werden? Was bedeutet das für unser tägliches Leben – privat wie beruflich? In welcher Verbindung steht unser Wohlbefinden zu unserer Haltung und unserem Handeln?

Antworten darauf liefert mein neues Buch. Es lenkt den Fokus auf salutogene - gesundheitsfördernde - Aspekte und zeigt den Kontrast zu der weitverbreiteten pathogenen - krankmachenden - Sichtweise auf. Es illustriert, wie uns das ausgewogene Spiel zwischen Gasgeben und Bremsen ermöglicht, unser Umfeld gesundheitsfördernd zu gestalten und unsere Gesundheit systematisch und ganzheitlich ins Visier zu nehmen.

Das Buch ist eine spannende Reise zu unserem eigenen (Innen-) Leben und unseren ureigenen Bedürfnissen. Es bringt uns das Konzept der Salutogenese näher und zeigt, wie wir es in unseren Alltag integrieren.

Mit meinem Ansatz unterstütze ich Patienten und Klienten in ihrer Gesundheits- und Persönlichkeitsentwicklung. Dabei werden klassische Krankheitssymptome und krankhafte Muster auf kognitiver Ebene verändert. Meine Begeisterung für die Genialität und Regenerationsfähigkeit unseres biologischen Systems gebe ich in Firmen und Bundesbehörden mit dem Schwerpunkt Prävention, Resilienz und salutogene Führung weiter.

Rezensionen

Eine wunderbare Einladung zur Selbstreflexion

"Was mich neben dem offensichtlichen Nutzen von Quellen zu den Themen Gesundheit und Krankheit schon lange fasziniert, ist die Sprache rund um diesen Themenbereich. Ich finde es faszinierend, wie wir uns gerade in Deutschland mit unserem Fokus aufs Negative viele Themen selbst versauern. Bestes Beispiel: Was bei uns „Krebsvorsorge“ heißt und damit gleich von vornherein sowohl Krebs als auch Sorge impliziert, wird in Österreich „Gesundenuntersuchung“ genannt. Da muss man nicht lange überlegen, welches wohl das hilfreichere Wort sein könnte …

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So ähnlich verhält es sich mit dem Ansatz der Salutogenese, also der Wissenschaft um Gesundheit und Gesundheitsfaktoren: Sie betrachtet aus einer positiv geprägten Perspektive, was die „Pathogenese“ aus dem negativen Blickwinkel dessen betrachtet, was schiefgelaufen ist. Schon aus diesem Grund ist mir das Thema Salutogenese nicht nur sympathisch; mich mit dem zu beschäftigen, was mich gesund hält oder macht, erscheint mir auch nützlicher als die Auseinandersetzung mit dem, was mich schon krank gemacht haben wird.

Damit, und mit dem selten eindeutigen Haupttitel von Tanja Rosenbaums Buch, ist die Grundidee auch schon beschrieben: Dieses Buch gibt einen Überblick über die beeinflussbaren Faktoren in unserem Leben, die zu unserer Gesundheit beitragen (und damit Krankheit verhindern helfen). Das Spektrum ist erwartungsgemäß breit bzw. ganzheitlich: Nicht nur der Körper und dessen vielfältige Meinungsäußerungen werden bei der Salutogenese betrachtet, sondern auch Faktoren wie Emotionen, die Persönlichkeit, Glaubenssätze, Intuition, Balancen wie Work-Life und der Beziehungshaushalt – aber auch der fraglos gesundheitsrelevante Bereich der Führung.

Die zentrale Methode ist die Selbstreflexion. Wer also keine Lust hat, in sich und seinen Körper hineinzuhören und dabei auch ehrlich zu sein, ist hier sicher falsch. Was dabei hilft ist allerdings die Tatsache, dass die Autorin sich nach eigener Aussage früher selbst nicht von ganzheitlichen Ansätzen angezogen gefühlt hat. Durch eine Erkrankung Tochter wurde sie jedoch auf diesen Pfad geführt wurde – und hat ihn nicht mehr verlassen hat. Heute begleitet sie nach einer Reihe von Ausbildungen Menschen bei Heilungsprozessen und berät auch Behörden und Unternehmen zum Thema Gesundheitsförderung bzw. „Gesundung“ –wirklich ein besseres Wort als „Behandlung“ …

Was mir besonders gut gefällt ist genau dieses Sprachbewusstsein, dass sich durch das ganze Buch zieht: von der grundlegenden Argumentation bis hin zur Detailbetrachtung der einzelnen Faktoren. Eine meiner Lieblings-Analogien findet sich gleich im ersten Kapitel des Buches, wo die Autorin die Investitionsbereitschaft in die Autopflege mit der in die gesunde Ernährung vergleicht. Sehr überzeugend finde ich auch die Feststellung, dass eine gelingende Behandlung bzw. Gesundung neben der Linderung von Beschwerden auch noch Glückshormone freisetzt – so wie es auch gelingende Kommunikation tut, wenn sie unsere Beziehungen heilt.

Auch, wer sich bisher noch nicht näher mit dem komplexen System der Gesundheitsfaktoren auseinandergesetzt hat, wird sich hier gut an die Hand genommen fühlen. Die Zugangsschwelle ist durch die Vogelperspektive doch niedriger als bei stärker „pathogenetisch“ orientierten Büchern. Gerade in den Kapiteln, die sich der Physiologie widmen, geht es teilweise aber doch ganz schön zur Sache und ins Detail. Zum Glück fängt die durchgehend anschauliche Sprache das an den entscheidenden Stellen wieder ab. Vor allem wird jeder Themenbereich mit ganz konkreten Handlungsoptionen abgerundet. So stellt die Autorin nicht nur fast, dass ein starkes Immunsystem ein gesundes Darmmikrobiom braucht, sondern gibt auch konkrete Tipps, wie man das erreichen kann.

Besonders freut mich, dass es tatsächlich so etwas wie eine „salutogene Kommunikation“ gibt, die hier im Wesentlichen auf dem bekannten Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg aufbaut. Kommunikation hat aus meiner Sicht einen großen Einfluss auf ein gesundes Leben – und ich freue mich über jeden Ansatz, der ihre Bedeutung thematisch und methodisch würdigt.

Ich empfehle das Buch von Tanja Rosenbaum vor allem all jenen, die sich mit ihrer Gesundheit bisher in erster Linie aus der Sicht von Krankheit und Symptomen beschäftigt haben anstatt aus der Perspektive des Gesunden. Allein das macht einen gewaltigen Unterschied für den Umgang mit sich selbst. Auf dieser spannenden Reise ist dieses Buch eine große Hilfe."

Rene Borbonus

08.03.2021

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Eine neue Lebenshaltung für mehr Gesundheit

"Gesundheit ist wichtiger als beruflicher Erfolg, denn ohne Gesundheit ist kein Erfolg möglich. Viele Menschen handeln jedoch gegenteilig und meinen, auch ohne Innehalten und bewussten Umgang mit dem eigenen Körper könne das Höchstmaß an Gesundheit über langen Zeitraum aufrecht erhalten werden. Und erst wenn die Gesundheit leidet, wachen viele aus dem täglichen Hamsterrad auf, um zu erkennen, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann.

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In ihrem neuen Buch widmet sich Autorin Tanja Rosenbaum der Salutogenese, also der Frage, wie wir uns auf jene Aspekte im Leben fokussieren können, die unserer Gesundheit zuträglich sind. Dabei geht es nicht um offenkundige Gesundheitstipps, wie mehr Bewegung oder den Verzicht auf Rauchen, sondern um eine Umstellung der inneren Haltung, die eine dauerhafte Umstellung eines möglicherweise schädlichen Lebensstils ermöglicht.

Die Autorin spricht insofern von folgenden wichtigen Aspekten, die über Vorschläge für konkrete Empfehlungen weit hinaus gehen:

  • Körper-Verbindung und die Kunst, sich selbst gesund zu führen
  • Vertrauen und Präsenz zeigen
  • Verantwortung übernehmen
  • Finden von Sinn und Verfolgen der persönlichen Lebensvision
  • Vernetzung und die Verbindung mit Gleichgesinnten und Andersdenkenden
  • Integration und die Verschmelzung von scheinbaren Gegensätzen

Abschließend widmet sich Rosenbaum speziell dem Thema salutogene Führung von Führungskräften, denn erst wer sich selbst gesund führt, kann auch andere gesund führen. Schließlich ist Salutogenese keine trockene Wissenschaft, sondern die fundierte Grundlage für eine neue Lebenseinstellung, die die Gesundheit fördern soll. Erst die Balance zwischen Anspannung und Entspannung in unserem Alltag ermöglicht uns, ein gesundes Leben zu führen und gleichzeitig beruflich erfolgreich zu sein."

Conrad Pramböck

04.12.2020

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